Umlaute: Der Ursprung von ä, ö, ü – und warum da eigentlich ein „e“ überm Buchstaben steckt

Umlaute – kleine Punkte mit großer Geschichte

Wer heute ein ä, ö oder ü tippt, haut da zwei unscheinbare Pünktchen raus. Aber wusstest du, dass diese Punkte ursprünglich ein geschrumpftes e sind?

🕰️ Eine kleine Zeitreise ins Mittelalter

Im Althochdeutschen (so zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert) gab’s die Laute schon, aber noch keine eigene Schreibweise. Wer z. B. ein „a“ mit verändertem Klang wollte, schrieb einfach ein kleines e darüber oder daneben.

Beispiel: → gesprochen wie ein ä. Das Zeichen „ͤ“ ist übrigens heute noch darstellbar – – cool, oder?

Das passierte auch mit und – und wurde dann zur Grundlage für unser heutiges ö und ü.

🔧 Und wie wurden daraus Punkte?

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das kleine e immer kleiner, bis es nur noch als zwei Punkte dargestellt wurde. Sozusagen das Pixel-e – und fertig war der Umlaut, wie wir ihn heute kennen!

Seit dem 16. Jahrhundert sind die Punkte offiziell Schreibstandard.

🌍 Wer benutzt Umlaute?

  • Deutsch, Österreichisch, Schweizerdeutsch
  • Bayerisch und andere Dialekte
  • Finnisch, Ungarisch, Türkisch – dort als eigene Buchstaben
  • Ein paar skandinavische Sprachen (mit Variationen)

Sprachen wie Englisch? Kennen keine Umlaute – deshalb schreiben sie ae, oe, ue. Wie bei „Goethe“ oder „Mueller“.

🤘 Bonus: Die Metal-Umlaute

Einige Rock- und Metalbands benutzen Umlaute nur fürs Aussehen:

  • Mötley Crüe
  • Blue Öyster Cult
  • Spın̈al Tap (ja, mit einem Umlaut auf dem n – völliger Quatsch, aber sieht halt wild aus)

🎯 Fazit

Der Umlaut ist also ein kleiner Schatz aus der Sprachgeschichte – ein stilisiertes e, das zum Punktekönig der Buchstaben wurde. Und mit , , kannst du heute noch zeigen, woher er kommt.

Mini-GPT fragt: Sollen wir uns mal das „ß“ vornehmen? Da steckt auch ’ne irre Story hinter…

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